Freibad News Fühlinger-See
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| Aus dem Kölner Stadt Anzeiger vom 19.05.2007 Fühlinger See wird zum Tauchparadies ![]() |
| Aus dem
Kölner Stadtanzeiger vom 01.03.2007
Viele InteressentenBäder GmbH will Naturfreibad verkaufenAuch unter neuen Besitzern soll der Betrieb in der Anlage am Fühlinger See aufrecht erhalten werden. VON OLIVER GÖRTZ Fühlingen - Das Naturfreibad am Fühlinger See wird aller Voraussicht nach im kommenden Sommer wieder öffnen. "Die Chancen dafür stehen sehr gut", sagte der Chef der Köln-Bäder GmbH, Bertold Schmitt. Nach der vergangenen Badesaison hatten die Köln-Bäder beschlossen, das Seebad "aus wirtschaftlichen Gründen" nicht mehr zu betreiben, so Schmitt. Nun jedoch steht der Verkauf des Naturfreibads unmittelbar bevor. "Wir haben schon einige viel versprechende Gespräche geführt", erklärte Schmitt. Laut Bäder-Geschäftsführer gibt es derzeit mehrere Kauf-Kandidaten, die teils "ein sehr starkes Interesse" an der Strand-Anlage bekundet hätten. Welche dies sind, wollte er aber noch verraten, da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Aus diesem Grund stehe freilich auch der Verkaufspreis für das Schwimmbad noch nicht fest.
Jedoch hat Wolfgang Bosbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Köln-Bäder, bei der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung die Eigentümer des Restaurants "Seepavillon"- ein Ingenieur-Büro aus Bergisch Gladbach - als potenzielle Käufer genannt. Wie aus Verwaltungskreisen verlautete, haben zudem die Veranstalter des Reggae-Festivals "Summer Jam" und eine Gemeinschaft von Vereinen, die am Fühlinger See aktiv sind - etwa ein Tauchklub und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) - Interesse gezeigt, das Bad zu kaufen. In den bisherigen Verhandlungen hätten die möglichen neuen Besitzer unter anderem zugesagt, den Freizeitbetrieb wie bisher aufrecht zu erhalten, sagte Schmitt. Der Bäder-Chef ist zuversichtlich, dass "eine gute Lösung gefunden wird",
die "wirtschaftlich und politisch verantwortungsvoll ist." Damit spielt er
zum einen auf die ökonomischen Defizite des Bads an, dass bislang nur durch
Subventionen der Verwaltung betrieben werden konnte. Zum anderen freut sich
das Stadtteilparlament. Die Lokalpolitiker setzten sich parteiübergreifend
für den Verkauf und damit den Fortbestand des Strandbads ein.
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Aus dem Kölner Wochenspiegel vom 07.02.2007
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Aus für das Naturfreibad in FühlingenBädergesellschaft erwägt weitere Schließungen - Aufsichtsrat will Anfang 2007 entscheiden. VON ANDREAS DAMM Die städtische Kölnbäder GmbH schließt das Naturfreibad Fühlinger See. Darüber war sich der Aufsichtsrat in seiner gestrigen Sitzung einig. Der Wirtschaftsplan für das kommenden Jahr, dem das Kontrollgremium zugestimmt hat, sieht eine Ersparnis von 70 000 Euro vor. Für das Gebäude werde ein Käufer gesucht, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Bosbach (SPD). Möglicherweise finde sich ein Verein, der die Immobilien nutzen wolle. Die Geschäftsführung der Bädergesellschaft hatte im Zusammenhang mit der Finanzplanung bis 2011 vorgeschlagen, weitere Anstalten zu schließen oder die allgemeinen Öffnungszeiten einzuschränken. Darüber jedoch hat der Aufsichtsrat noch nicht abgestimmt, da zuvor einige wichtige Fragen zu klären seien. Zum Beispiel, wie sich durch die Schließungen und die geplanten Neubauten die insgesamt zur Verfügung stehende Wasserfläche verändern würde. Anfang 2007 werde der Aufsichtsrat seinen Beschluss fällen, kündigte Bosbach an. Vor dem Aus stehen möglicherweise die Bäder in Weiden,
Rodenkirchen und Nippes. Das Genovevabad in Mülheim soll nur noch von Gruppen
genutzt werden. Diesen Einschränkungen stehen Neubauten und Umbauten mit einer
Investitionssumme von rund 50 Millionen Euro gegenüber: Auf dem Gelände des
Freibads an der Lentstraße soll ein Naturfreibad entstehen; das Stadionbad in
Müngersdorf wird umgebaut und um eine Schwimmhalle erweitert, und das
Zollstockbad erhält einen neuen Eingang sowie ein Ganzjahresbecken. Was bereits
beschlossen ist: Im Jahr 2008 wird das Bad in Bickendorf schließen - und das
neue Ossendorfbad eröffnen.
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Ebbe in der Freibad Kasse
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Teile der Anlage konnten von Badegästen in der vergangenen Saison nicht genutzt werden. VON OLIVER GÖRTZ Fühlingen - Der Frühling steht vor der Tür. Zeit also für das Chorweiler Stadtteilparlament, sich allmählich mit der Situation von Freibädern im Bezirk auseinander zu setzen - vor allem mit dem Sorgenkind Fühlinger See. Einen Fragenkatalog der Grünen-Fraktion aus einer vergangenen Sitzung hat die Verwaltung nun beim jüngsten Treffen des Gremiums beantwortet. Der Zustand des Bads am Fühlinger See sei für die Besucher im Sommer wenig einladend gewesen, berichtete Cornelie Wittsack-Junge. Wegen angeschwemmter Nadelkraut-Matten und des durch den hohen Grundwasserspiegel im Frühsommer verschlammten Uferbereichs, war der "überwiegende Teil des Strands" nicht nutzbar, so die Grünen. "Wenn ich 2,80 Euro Eintritt bezahle, erwarte ich sauberes Wasser und einen sauberen Strand", sagte Wittsack-Junge. Zudem seien die Preise im Restaurant für die meisten Familien "deutlich zu teuer" und das daran angegliederte Kiosk ungenügend ausgeschildert. Die von der Verwaltung genannten Besucherzahlen des Jahrhundertsommers 2003 von rund 13 000 Badegästen bezweifelte die Politikerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann hat sie im August eine Woche lang jeden Vormittag auf eigene Faust Besucher gezählt. Auf "350 bis 400" waren die Wittsack-Junges gekommen. Diese Werte auf eine dreimonatige Badesaison hochgerechnet ergäben höhere Zahlen als die der Verwaltung. Da Eintrittsbelege "nur auf Nachfrage" herausgegeben werden, vermutete die Bezirksvertreterin, dass nicht alle Gäste erfasst wurden. All dies lasse den Eindruck entstehen, die KölnBäder GmbH habe "kein Interesse, dass Bad weiter zu betreiben." Dabei sei es für die umliegenden Stadtteile "sehr wichtig, dieses wohnortnahe Angebot zu haben." "Wir sind mit dem Fühlinger See sehr unzufrieden", räumte Berthold Schmitt, Geschäftsführer der KölnBäder ein. Durch "wildes Schwimmen" außerhalb des ausgewiesenen Freibad-Bereichs seien die Besucherzahlen "dramatisch eingebrochen", erklärte der Bäder-Chef auf Anfrage. Deshalb wurde auch der "Liegewiesenbereich eingeschränkt", da ihn "niemand nutzt." Das Rechenspiel der Grünen-Politikerin in puncto Besucherzahlen bezeichnet Schmitt als "Unsinn." Die Zahlen einer Woche könnten nicht eine komplette Saison widerspiegeln. Und da "99,9 Prozent der Gäste" ihr Eintrittsbillett "nehmen und direkt ins Grüne werfen", erhalte man das Ticket nur auf Nachfrage. Gezählt würden die Besucher durch das Kassensystem. Schmitt widerspricht auch Wittsack-Junges Mutmaßung, die KölnBäder ließen das Freibad unattraktiv werden, um es bald schließen zu können - zumindest vorerst: "Natürlich müssen wir betriebswirtschaftlich denken. Aber der Fühlinger See steht in diesem Jahr nicht zur Debatte." |