Freibad News Fühlinger-See

Der Neue Betreiber vom Freibad Fühlinger See

BLACKFOOT BEACH

ein Glücksgriff für den See.

Überarbeitet am 01. Mai 2010

01.03.2007 19.05.2007
29.01.2007 30.01.2007 07.02.2007
18.03.2004 08.12.2005 13.12.2006


Aus dem Kölner Stadt Anzeiger vom 19.05.2007

Fühlinger See wird zum Tauchparadies






Aus dem Kölner Stadtanzeiger vom 01.03.2007

 

Viele Interessenten

Bäder GmbH will Naturfreibad verkaufen

Auch unter neuen Besitzern soll der Betrieb in der Anlage am Fühlinger See aufrecht erhalten werden.

VON OLIVER GÖRTZ

Fühlingen - Das Naturfreibad am Fühlinger See wird aller Voraussicht nach im kommenden Sommer wieder öffnen. "Die Chancen dafür stehen sehr gut", sagte der Chef der Köln-Bäder GmbH, Bertold Schmitt. Nach der vergangenen Badesaison hatten die Köln-Bäder beschlossen, das Seebad "aus wirtschaftlichen Gründen" nicht mehr zu betreiben, so Schmitt. Nun jedoch steht der Verkauf des Naturfreibads unmittelbar bevor.

"Wir haben schon einige viel versprechende Gespräche geführt", erklärte Schmitt. Laut Bäder-Geschäftsführer gibt es derzeit mehrere Kauf-Kandidaten, die teils "ein sehr starkes Interesse" an der Strand-Anlage bekundet hätten. Welche dies sind, wollte er aber noch verraten, da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind. Aus diesem Grund stehe freilich auch der Verkaufspreis für das Schwimmbad noch nicht fest.


"Gute Lösung"

Jedoch hat Wolfgang Bosbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Köln-Bäder, bei der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung die Eigentümer des Restaurants "Seepavillon"- ein Ingenieur-Büro aus Bergisch Gladbach - als potenzielle Käufer genannt. Wie aus Verwaltungskreisen verlautete, haben zudem die Veranstalter des Reggae-Festivals "Summer Jam" und eine Gemeinschaft von Vereinen, die am Fühlinger See aktiv sind - etwa ein Tauchklub und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) - Interesse gezeigt, das Bad zu kaufen. In den bisherigen Verhandlungen hätten die möglichen neuen Besitzer unter anderem zugesagt, den Freizeitbetrieb wie bisher aufrecht zu erhalten, sagte Schmitt.

Der Bäder-Chef ist zuversichtlich, dass "eine gute Lösung gefunden wird", die "wirtschaftlich und politisch verantwortungsvoll ist." Damit spielt er zum einen auf die ökonomischen Defizite des Bads an, dass bislang nur durch Subventionen der Verwaltung betrieben werden konnte. Zum anderen freut sich das Stadtteilparlament. Die Lokalpolitiker setzten sich parteiübergreifend für den Verkauf und damit den Fortbestand des Strandbads ein.
 

 

 

Aus dem Kölner Wochenspiegel vom 07.02.2007

 

Wird das Freibad doch noch Gerettet !

Ausgabe 30.01.2007

Restaurant-Pächter will auch das Naturbad betreiben

Stadt sucht Lösung für Anlage am Fühlinger See - Besuchermangel sorgte für Ebbe in der Kasse

Die Bäder GmbH führt derzeit Gespräche mit dem neuen Interessenten.

VON OLIVER GÖRTZ

Fühlingen - Der Betreiber des Restaurants "Seepavillon" hat Interesse bekundet, das Freibad Fühlinger See zu übernehmen. Das teilte Wolfgang Bosbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Köln-Bäder GmbH, bei einem Informationsgespräch der Bezirksvertretung Chorweiler und einigen Ratsmitgliedern mit. "Wir sind guten Mutes, dass es klappt", so Bosbach.

Wegen anhaltenden Besuchermangels während der Badesaison in den vergangenen Jahren möchte die Köln-Bäder GmbH die Einrichtung nicht mehr betreiben. Mit dem Pächter des Seepavillons habe bereits ein erstes Treffen stattgefunden, bei dem der Wirt signalisiert habe, das Bad samt Grundstück kaufen zu wollen, erklärte Bosbach. "In den kommenden 14 Tagen werden wir weitere Gespräche führen", dann solle sich klären, ob das Geschäft zustande komme.

Die politischen Parteien der Bezirksvertretung befürworten einhellig, dass das Bad wieder geöffnet wird - von wem auch immer.

 

Demnächst eine Konferenz

 

 


Bericht aus dem Kölner Stadt Anzeiger vom 29.01.2007

Restaurant-Pächter will das Naturbad

Das teilte Wolfgang Bosbach, Aufsichtsratsvorsitzender der Köln-Bäder GmbH, bei einem Informationsgespräch der Bezirksvertretung Chorweiler mit. „Wir sind guten Mutes, dass es klappt“, so Bosbach.

 

Wegen anhaltenden Besuchermangels während der Badesaison in den vergangenen Jahren möchte die Köln-Bäder GmbH die Einrichtung nicht mehr betreiben. Mit dem Pächter des Seepavillons habe bereits ein erstes Treffen stattgefunden, bei dem der Wirt signalisiert habe, das Bad samt Grundstück kaufen zu wollen, erklärte Bosbach. „In den kommenden 14 Tagen werden wir weitere Gespräche führen“, dann solle sich klären, ob das Geschäft zustande komme.

Die politischen Parteien der Bezirksvertretung befürworten einhellig, dass das Bad wieder geöffnet wird - von wem auch immer.

Demnächst eine Konferenz

Jürgen Kircher (SPD) empfahl, weiter Investoren zu suchen, sollte der Seepavillon-Betreiber absagen: „Nur ein Unternehmen ist in der Lage, das Bad für Besucher attraktiv zu machen.“ Damit widersprach er dem Vorschlag der Grünen-Ratsfrau Elisabeth Thelen. Sie regte an, Strand und Sanitäranlagen weiterhin zu pflegen und das Schwimmen „auf eigene Gefahr“ zu erlauben, falls sich kein Käufer finde.

Bezirksvorsteher Hans-Heinrich Lierenfeld möchte zudem alle, die auf und am Fühlinger See aktiv sind - also etwa Sportamt, Köln-Bäder GmbH, Sportvereine oder die Veranstalter des Reggae-Festivals „Summer Jam“ - zu einer Konferenz zusammenrufen, in der ein Nutzungskonzept für den See erarbeitet werden soll.


 

Ausgabe 13.12.2006

Aus für das Naturfreibad in Fühlingen

Bädergesellschaft erwägt weitere Schließungen - Aufsichtsrat will Anfang 2007 entscheiden.

VON ANDREAS DAMM

Die städtische Kölnbäder GmbH schließt das Naturfreibad Fühlinger See. Darüber war sich der Aufsichtsrat in seiner gestrigen Sitzung einig. Der Wirtschaftsplan für das kommenden Jahr, dem das Kontrollgremium zugestimmt hat, sieht eine Ersparnis von 70 000 Euro vor. Für das Gebäude werde ein Käufer gesucht, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Bosbach (SPD). Möglicherweise finde sich ein Verein, der die Immobilien nutzen wolle.

Die Geschäftsführung der Bädergesellschaft hatte im Zusammenhang mit der Finanzplanung bis 2011 vorgeschlagen, weitere Anstalten zu schließen oder die allgemeinen Öffnungszeiten einzuschränken. Darüber jedoch hat der Aufsichtsrat noch nicht abgestimmt, da zuvor einige wichtige Fragen zu klären seien. Zum Beispiel, wie sich durch die Schließungen und die geplanten Neubauten die insgesamt zur Verfügung stehende Wasserfläche verändern würde. Anfang 2007 werde der Aufsichtsrat seinen Beschluss fällen, kündigte Bosbach an.

Vor dem Aus stehen möglicherweise die Bäder in Weiden, Rodenkirchen und Nippes. Das Genovevabad in Mülheim soll nur noch von Gruppen genutzt werden. Diesen Einschränkungen stehen Neubauten und Umbauten mit einer Investitionssumme von rund 50 Millionen Euro gegenüber: Auf dem Gelände des Freibads an der Lentstraße soll ein Naturfreibad entstehen; das Stadionbad in Müngersdorf wird umgebaut und um eine Schwimmhalle erweitert, und das Zollstockbad erhält einen neuen Eingang sowie ein Ganzjahresbecken. Was bereits beschlossen ist: Im Jahr 2008 wird das Bad in Bickendorf schließen - und das neue Ossendorfbad eröffnen.
 

 

 

 

Ebbe in der Freibad Kasse

Ausgabe 08.12.2005

 

 

 






Kein ungetrübtes Vergnügen
Das Freibad am Fühlinger See soll sauberer und attraktiver werden, fordern die Grünen
 

Teile der Anlage konnten von Badegästen in der vergangenen Saison nicht genutzt werden.

VON OLIVER GÖRTZ

Fühlingen - Der Frühling steht vor der Tür. Zeit also für das Chorweiler Stadtteilparlament, sich allmählich mit der Situation von Freibädern im Bezirk auseinander zu setzen - vor allem mit dem Sorgenkind Fühlinger See. Einen Fragenkatalog der Grünen-Fraktion aus einer vergangenen Sitzung hat die Verwaltung nun beim jüngsten Treffen des Gremiums beantwortet.

Der Zustand des Bads am Fühlinger See sei für die Besucher im Sommer wenig einladend gewesen, berichtete Cornelie Wittsack-Junge. Wegen angeschwemmter Nadelkraut-Matten und des durch den hohen Grundwasserspiegel im Frühsommer verschlammten Uferbereichs, war der "überwiegende Teil des Strands" nicht nutzbar, so die Grünen. "Wenn ich 2,80 Euro Eintritt bezahle, erwarte ich sauberes Wasser und einen sauberen Strand", sagte Wittsack-Junge. Zudem seien die Preise im Restaurant für die meisten Familien "deutlich zu teuer" und das daran angegliederte Kiosk ungenügend ausgeschildert.

Die von der Verwaltung genannten Besucherzahlen des Jahrhundertsommers 2003 von rund 13 000 Badegästen bezweifelte die Politikerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann hat sie im August eine Woche lang jeden Vormittag auf eigene Faust Besucher gezählt. Auf "350 bis 400" waren die Wittsack-Junges gekommen. Diese Werte auf eine dreimonatige Badesaison hochgerechnet ergäben höhere Zahlen als die der Verwaltung. Da Eintrittsbelege "nur auf Nachfrage" herausgegeben werden, vermutete die Bezirksvertreterin, dass nicht alle Gäste erfasst wurden. All dies lasse den Eindruck entstehen, die KölnBäder GmbH habe "kein Interesse, dass Bad weiter zu betreiben." Dabei sei es für die umliegenden Stadtteile "sehr wichtig, dieses wohnortnahe Angebot zu haben."

"Wir sind mit dem Fühlinger See sehr unzufrieden", räumte Berthold Schmitt, Geschäftsführer der KölnBäder ein. Durch "wildes Schwimmen" außerhalb des ausgewiesenen Freibad-Bereichs seien die Besucherzahlen "dramatisch eingebrochen", erklärte der Bäder-Chef auf Anfrage. Deshalb wurde auch der "Liegewiesenbereich eingeschränkt", da ihn "niemand nutzt." Das Rechenspiel der Grünen-Politikerin in puncto Besucherzahlen bezeichnet Schmitt als "Unsinn." Die Zahlen einer Woche könnten nicht eine komplette Saison widerspiegeln. Und da "99,9 Prozent der Gäste" ihr Eintrittsbillett "nehmen und direkt ins Grüne werfen", erhalte man das Ticket nur auf Nachfrage. Gezählt würden die Besucher durch das Kassensystem. Schmitt widerspricht auch Wittsack-Junges Mutmaßung, die KölnBäder ließen das Freibad unattraktiv werden, um es bald schließen zu können - zumindest vorerst: "Natürlich müssen wir betriebswirtschaftlich denken. Aber der Fühlinger See steht in diesem Jahr nicht zur Debatte."